Dienstag, 28. Juli 2009

Sonne hat stärkeren Einfluss auf das Klima als vermutet

Die Temperatur auf der Erde stieg in den vergangenen Jahren an und verantwortlich dafür, so wurde uns erzählt, sei der Mensch mit dem unglaublichen Anstieg an CO2 .

Die Lage sei sogar so ernst, dass ein gewisser Al Gore aufopfernd eine gigantische Propaganda-Kampagne in Gang gesetzt hatte, die uns alle auf diese „Tatsache“ hinweisen sollte. Sein Film „Eine unbequeme Wahrheit“ wurde in Schulen gezeigt um auch gleich der heranwachsenden Generation diese „Wahrheit“ einzubläuen.

Eine neue Studie brachte nun die „neuen“ Erkenntnisse, dass das Klima von weiteren Faktoren bestimmt werde, diese seien: Die Aktivität der Sonne, vulkanische Aktivität, das Phänomen „El Niño“, welches zyklisch Einfluss auf Strömungen des äquatorialen Pazifiks nimmt.

Die Studie wurde im GLR (Gesophysical Research Letter) veröffentlicht durch Judith L. Lean (Naval Resach Laboratory) und David H. Rind (NASA). Die Ergebnisse dieser Studie, welche anthropogene als auch natürliche Einflüsse untersuchte, weichen deutlich ab von den Ergebnissen der Modelle des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change).

Die Frage ist jedoch nun, wie viel Wissenschaft steckt denn hinter den Beschlüssen des IPCC die fast alle Volkswirtschaften der Welt betreffen? Der Erkenntnis, dass es viel mehr um politische Doktrin gehe als um wissenschaftliche Fakten, wird einer wachsenden Anzahl von Menschen bewusst.

Wie behandeln die etablierten Massenmedien nun diesen Bericht?

Ein Blick in den „Guardian“ führt uns die unsaubere, nahezu dogmatische Berichterstattung vor Augen. So heißt es, die bisher geringe Sonnenaktivität würde die tatsächlichen Folgen des CO2 Anstiegs noch abmildern und es sei mit einer Steigerung des Anstiegs von 150% zu rechnen.


As solar activity picks up again in the coming years, the research suggests, temperatures will shoot up at 150% of the rate predicted by the UN's IPCC.“


Anstatt die bisherigen Konzepte zu überdenken, wird nur weiter Angst geschürt und Meinung gemacht. Die Tatsache, dass die Sonnenaktivität in den vergangenen Jahren einen Höhepunkt erreichte und ungewöhnlich lang andauerte, wird ganz einfach verschwiegen. Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass die Sonne in den nächsten Jahren nahezu völlig frei von Flecken sein wird.


(http://wattsupwiththat.com/2009/06/23/archibald-the-ap-index-says-there-will-be-no-sunspots/)


Anzumerken bleibt jedoch, dass erstmals der Schritt gegangen wird andere Ursachen für den Klimawandel in Betracht zu ziehen, als bisher öffentlich zugegeben. Wissenschaftler stellen vermehrt fest, dass diese natürlichen Einflüsse fundamental sind, obwohl sie aus politischen Gründen bisher als nicht beachtenswert unter den Teppich gekehrt wurden.

Die einzige Aufheizung in der letzten Zeit waren die Anstrengungen die Wahrheit zu verschleiern.


(http://www.guadian.co.uk/environment/2009/jul/27/world-warming-faster-study)


Kommentare:

  1. Hallo erstmal,

    ich übe mal kontruktive Kritik ;)

    Erstens geht bei mir der guardian-Link nicht.
    Zweitens wäre ein Link zu der wichtigen Studie vom GLR interessant. Es kann zwar jeder google nutzen, aber wäre in einem Blog trotzdem schön.
    Btw, GLR wurde wahrscheinlich falsch ausgeschrieben, ich kann mir nicht vorstellen, dass der Letter "Gesophysical" heißt).
    Viertens die Links ggf. mit [1], [2], ... verlinken und die eigentlichen Links als (anklickbare Links) am Ende des Textes.

    Da mit so leider wichtige Infos fehlen, macht die Studie mit dem Ap-Index wenig Sinn. Wen interessierts? Dass die Sonnenflecken einen 11-Jährigen Zyklus haben, weiß doch jeder. Um es noch einmal zu veranschaulichen: [1]. Es kann auch sein, dass sich die Itensität unterhalb der Phasen verändert: [2]. Aber laut der Grafik müsste es 1950-1960 besonders warm gewesen sein. Es ist aber seit 1950 im Schnitt wärmer geworden [3-5]. (Leider fehlt mir ad hoc die Zeit für richtige Recherche, es sollte aber für den Anfang reichen)

    Das wars erstmal;)

    Quellen:
    [1] http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Solar-cycle-data-German.png
    [2] http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/d/d7/Sunspot_Numbers_German.png
    [3] http://www.sightline.org/maps/maps/Energy-Climate-CS07m
    [4] http://www.zamg.ac.at/pict/forschung/klimatologie/kyselytage_gr.gif
    [5] http://www.zamg.ac.at/display.php?imgPath=/pict/forschung/klimatologie/trockenperioden_gr.gif&imgTitle=Abbildung+4&imgSource=&imgWidth=480&imgHeight=133

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  2. Danke für die Kritik,
    ich werde besser darauf achten, dass die Links auch erreichbar und anklickbar sind. Der Guardian-Artikel ist in wenigens Sekunden zu finden und Vertipper passieren auch den Besten.

    Zu den Sonnenflecken ist zu sagen, dass ihnen vermutlich viel zu wenig Beachtung entgegengebracht wird, als es ihnen gebührt. Es erwärmte sich nämlich ebenso der Mars um 0,86°C, noch stärker als die Erde (nur 0,74°C), Fabriken und Autos wurden bist jetzt aber noch nicht entdeckt.
    Außerdem besagt die Studie ja gerade, dass es mehrere Faktoren gibt, von denen das Klima abhängt. Du versuchst nun wieder alles auf die Sonne zu übertragen. Das funktioniert so nicht. Es gab z.B. einen Vulkanausbruch 1951 in Lamington in der Südsee mit pyroklastischem Strom der durchaus in der Lage das Klima zu beeinflussen, wie wir gerade aus dieser Studie lernen.

    Grüße qb

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  3. Hallo ;)

    Versuchen wir mal eine Basis an gemeinsamen Fakten zu schaffen. Wenn Du irgendwo widersprichst, bitte sagen :-)

    Es stimmt,
    a) dass die Klima oder der Treibhauseffekt nicht ausschließlich anthropogen sind,
    b) diese beiden sogar fast ausschließlich "natürlich" und
    c) es sind Effekte, die sich in Millionen Jahren eingependelt und mehr oder minder konstant geblieben sind (+- ein paar Grad Celsius)

    aber
    d) Vulkanausbrüche, (fehlende) Sonnenflecken und alle anderen natürlichen Effekte gab es früher auch, d.h. der Vulkanausbruch von z.B. 1951 mag das Klima etwas erwärmt haben, aber früher gab es auch Vulkanausbrüche (teilweise auch stärkere; siehe 1883 (was übrigens zu Temperatursenkung geführt hat)),
    e) der anthropogene Anteil ist in den letzten 100-200 Jahren stetig größer geworden. Die Menge der Personen, Rohstoffgewinnung und CO2-Ausstoss wuchs und wächst exponential, bis jetzt mehr oder minder ungebremst,
    f) in der Natur gibt es zwar zeitlich befristetes exponentielles Wachstum, aber kein unbefristes und
    g) die aktuelle Entwicklung der Temperaturen, Meeresspiegel usw. ist für (die meisten) Menschen, Länder und Regionen schlecht, egal ob es menschlich verursacht ist, natürlich geschieht, oder eine Mischung daraus. Klima und Treibhauseffekt sind normal, die Frage ist, wie stark die Veränderung von beiden in letzten Jahren vom Menschen abhängt, oder ob es nur "rein zufällig" gerade uns passiert.

    Jetzt meine Konklusion aus dem Obrigen, das ist rein subjektiv:
    Wir könnten entweder so weiter machen wie bisher oder versuchen etwas zu ändern, zumindest an den anthropogenen Parametern.

    Da wir uns (bzw die Wirtschaft, Produktion) eh ändern müssen (Stichwort Effizienz und Energieaufwand, was ja auch ein ökonomischer und ökologischer Faktor ist), plädiere ich für erstere Vorgehensweise.

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  4. Der Konsens über die globale Erwärmung wurde dahingehend manipuliert, dass das CO2 der Grund dafür ist, und jeder, der etwas anderes sagt, ist ein gewissenloser, selbstsüchtiger Rassist, der Spass daran hat, den Planeten und die Menschheit in die Katastrophe schlittern zu sehen. Die Tatsache, dass das CO2 nicht die Ursache der globalen Erwärmung ist, ist irrelevant, da die „Wahrheit“ die ist, die der Konsens dafür bestimmt hat. Kurz, wenn man nicht mit dem extremen Konsens übereinstimmt, ist man ein Extremist.

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